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Nein zum Windpark bei Knappenrode am Vogelschutzgebiet Spannteich (Natura 2000)
Foto: Ki generiert
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Wir kämpfen für die Natur
Fünf Windenergieanlagen. Jede bis zu 285 Meter hoch. Mitten im Wald. Teilweise nur rund 1.000 Meter von den ersten Wohnhäusern Knappenrodes entfernt – und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Natura-2000-Gebiet „Spannteich Knappenrode“.
Und für dieses gewaltige Vorhaben wurde keine vollständige Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchgeführt. Stattdessen wurde lediglich in einer UVP-Vorprüfung – einem sogenannten Screening –festgestellt, dass keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen zu erwarten seien.
**Genau daran haben wir erhebliche Zweifel.**
Direkt neben den geplanten Anlagen liegt mit dem Spannteich Knappenrode ein europäisch geschütztes Natura-2000-Gebiet – Lebens- und Rückzugsraum einer außergewöhnlichen Tier- und Vogelwelt. Auch streng geschützte und kollisionsgefährdete Arten wie der Rotmilan und weitere Greifvögel zeigen, wie sensibel unsere Lausitzer Natur ist. Welche Arten und Flugkorridore im konkreten Vorhabengebiet betroffen sind, muss transparent und fachlich nachvollziehbar geprüft werden.
Für fünf riesige Anlagen entstehen Fundamente, Kranstell- und Montageflächen, Zufahrten und weitere Eingriffe in den Wald. Es geht also nicht nur um fünf Windräder – es geht um einen erheblichen Eingriff in einen bislang zusammenhängenden Natur- und Lebensraum.
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